Perspectives on Shotokan Karate

Sichtweisen auf das Shotokan Karate und wie es Einfluss auf viele Bereiche des Lebens nimmt

Bei Youtube bin ich über ein sehr schönes Interview mit Gary Swain (7. Dan Shotokan / ISKF) gestolpelt. Es trägt den Titel „Perspectives of Shotokan Karate“. In dem Interview beschreibt er meiner Meinung nach sehr schön seine Sichtweise auf den Karate-Do und wie sich Karate unter anderem positiv auf die Entwicklung des Charakters, bei Kindern aber auch Erwachsenen, auswirkt.

Respekt – Disziplin – Kontrolle – Selbstvertrauen

Es geht unter anderem um Selbstvertrauen, Disziplin, Selbstkontrolle, Respekt, Selbstbewusstsein, und eigene Grenzen zu überwinden. Grade Anfänger denken zunächst im Training, „Ich kann das nicht!“ und zehn Minuten später tun Sie es. Und so geht das immer weiter auf dem Weg des Karate. Schritt für Schritt, immer ein bischen weiter. Er berichtet auch von Schülern die nach 6, 12 oder 24 Monaten nicht mehr wieder zu erkennen sind, Koordination, Disziplin und vieles mehr hat sich verbessert. Eltern berichten, das sich selbst Schulnoten deutlich verbessert haben, da sich schlichtweg auch die Einstellungen der Kinder zu vielen Dingen zum positiven verändert haben.

Auch die Aussagen zum Thema Schwarz-Gurt sind absolut wert, in Kenntnis genommen zu werden. Er sagt, mit dem ersten Dan ist man Meister der Basics, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Reise ist mit dem erreichen des Schwarzgurtes noch längst nicht vorbei, nicht umsonst gibt es zehn davon. ;-)

Desweiteren geht er kurz auf einen Sachverhalt ein, den sicher jeder in seinem Dojo schon erlebt hat. Das nämlich nur ganz wenige der Trainierenden, die mit Karate anfangen, auch bis zum Schwarzgurt oder weiter kommen. Unter anderem liegt es laut Gary Swain daran, das es im Karate um einen Weg geht, der mit viel Selbstdiziplin, Ehrgeiz, und Schweiß gegangen werden muss. Vom Bücher lesen allein wird das nichts, Karate muss mit vollem Einsatz, Schweiß und viel viel Üben praktiziert werden, um seine Ziele zu erreichen. Ein Sinnbild für eigentliche alle Bereiche des Lebens. Beim Karate geht es nicht darum Gewalt auszuüben, im Idealfall kommt nie ein Karateka in eine Situation in der er seine Techniken aus dem Training zum Einsatz bringen muss. Auf der anderen Seite hat der Karateka Möglichkeiten sich und seine Familie vor Angriffen zu schützen. Primär geht es jedoch um das Training von Körper und Geist.
Ein aus meiner Sicht wirklich tolles Interview mit vielen wunderbaren Ansätzen und Sichtweisen.

-=…it could not be reached by reading books, it has to be done by sweat and lots of practise…=-

Zuletzt bearbeitet: 20. Juli, 2014
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