Fußtritte verbessern – Yoko-Geri & Co.

Im Karate, genau wie in fast allen anderen Kampfkünsten, gibt es neben unzähligen Schlag-, Stoß-, Block- und Wurftechniken auch etliche Fußtritte, die ohne sehr viel Übung nur schwer zu meistern sind. Techniken wie Mawashi-, Uramawashi-, Yoko- und z.B. Ushiro-Geri sind recht komplexe Bewegungsabläufe, und gerade Anfänger aber auch fortgeschrittene Karateka verzweifeln oft an dem einen oder anderen Fußtritt, insbesondere wenn es darum geht eine starke Technik daraus zumachen. In vorherigen Beiträgen wurden bereits einige Übungen gezeigt. Hieran möchte ich nun anschließen…

Ich habe mir in letzter Zeit, auch auf Grund meiner Trainertätigkeit, gedanken gemacht wie man diese eher unpopulären Karatetechniken vermitteln, und auch ausserhalb des Dojos trainieren kann. Welche körperlichen bzw. physischen Voraussetzungen müssen gegeben sein, um die Technik optimal ausführen zu können? Es geht schließlich nicht allein um den Bewegungsablauf an sich. Den Bewegungsablauf kann man sehr gut im Dojo beim Kihon-Training üben. Neben dem Bewegungsablauf der Technik stärkt man richtig ausgeführt natürlich auch die entsprechende Muskulatur. Also immer schön Bahn rauf, bahn runter durch die Halle, bis die Beine schlapp machen. ;-)

Um schneller Erfolge zu sehen, reicht dies allein aber oft nicht aus. So habe ich einige schöne Dehn- und Kraftübungen zusammen getragen die das Ganze unterstützen sollen, und ein entsprechendes Video zusammen geschnitten. Dies motiviert vielleicht den einen oder anderen Trainierenden noch etwas mehr zutun als das Pflichtprogramm in den heiligen Hallen des Dojos. Von Zeit zu Zeit etwas übertreiben ist erlaubt, und eigene Grenzen ausloten erwünscht! ;-) In diesem Sinne, viel Spaß, ich hoffe es gefällt!

Zuletzt bearbeitet: 28. Juli, 2016
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