Neuer Trainingsreiz durch Elevation Training Mask

Die Feiertage an denen Gut gegessen wurde sind vorbei! Das neue Jahr ist da, und schnell wird deutlich, dass plötzlich hier und da mehr Körperspeck existent ist. Zumindest ging es mir so. ;-) Natürlich ist das Training schon wieder voll im Gange, und an der Sommerfigur wird hart gearbeitet, allerdings wurde es nun mal wieder Zeit etwas neues auszuprobieren.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit das Training etwas intensiver zu gestalten bin ich im Internet über die Elevation Training Mask 2.0 (Kosten: um die 80-90 EUR) gestolpert.

Verarbeitung und Optik

elevation_training_mask2Die Trainingsmaske ist sehr hochwertig verarbeitet (darf man bei dem Preis auch erwarten), passt perfekt, und wird mit zusätzlichem Haltegurt und austauschbaren Ventilen geliefert. Der optionale Haltegurt sorgt für sicheren Sitz der Maske zum Beispiel beim Joggen, Seilspringen oder auch anderen Übungen, bei denen die Maske verrutschen könnte. Die mitgelieferten Ventile dienen dazu, die Luftzufuhr zu regulieren. Mehr Öffnungen lassen mehr Luft durch, und weniger Öffnungen lassen weniger Luft hindurch. So kann man laut Herstellerangaben das Trainieren in den Bergen simulieren, wobei die Einstellungen von 3.000 Fuss (ca. 900 Höhenmeter; 2×4 Offen) bis zu 15.000 Fuss (ca. 4500 Meter; 2×1 Offen + innere Membran gewendet) reichen.

Die Elevation Training Mask 2.0 ist leicht und behindert in keinster Weise das Training oder das Sichtfeld. Zugegeben, es sieht schon etwas seltsam aus, wenn man die Maske trägt. Ob man im Darth-Vader-Look in die Öffentlichkeit zum Joggen geht, bleibt jedem selbst überlassen. ;-)

Funktionsweise und Nutzen

elevation_training_maskDurch die verringerte Luftzufuhr (2 Einlassventile, 1 Auslassventil) soll ein Training wie in den Bergen möglich werden. Neben dem Effekt das eine Trainingseinheit von 20 Minuten mit Maske mindestens genauso fordernd ist, wie eine Einheit von einer Stunde ohne Maske, soll sich durch die verringerte Sauerstoffzufuhr die Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut erhöhen bzw. eine höhere Dichte aufweisen. Des weiteren wird die Atmung traininert. Aufgrund des Widerstandes beim Atmen, der sich durch das Tragen der Maske ergibt, soll sich auch das Lungenvolumen vergrößern (deshalb nennt man die Elevation Mask auch Resistance Mask). Das normale Training ohne Maske soll dadurch auch leichter werden, so zumindest die Theorie. :-)

Kleiner Trainingsausschnitt

Fazit

Ich werde die Trainingsmaske auch weiterhin 1-2 mal wöchentlich neben dem „normalen“-Training nutzen, denn eins kann ich auf jedenfall jetzt schon sagen, das Training mit der Maske ist selbst in der einfachsten Einstellung (Ventile 2×4 Offen) wirklich um ein vielfaches härter als ohne, sodass sich für mich auf jedenfall neue Trainingsreize setzen lassen.

Zuletzt bearbeitet: 18. Januar, 2016
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