Kata – Gankaku – Kranich auf dem Felsen

Der Ursprung der Kata Gankaku (Übersetzt: Kranich auf dem Felsen) liegt laut Überlieferungen im chinesischen Boxen (Heron Quanfa), und zählt zu den ältesten Kata im Karatedo. Früher lautete der Name der Kata Chinto, und wird auch heute noch in verschiedenen Karate-Stilen so genannt.

Die Kata Gankaku weißt einige Besonderheiten auf, unter anderem das Embusen, also die Schrittdiagramm der Kata. Dieses besteht schlichtweg aus einer senkrechten Linie. Man bewegt sich also nicht wie z.B. in der Kata Tekki nach links und rechts, sondern ausschließlich vor und zurück auf einer Linie.

Die Kata zeichnet sich desweiteren durch den eher ungewöhnlichen Stand Tsuru-Ashi-Dachi (Kranichfußstellung – Stand auf einem Bein, wobei das andere angewinkelt am Standbein anliegt) aus, der mehrfach während der Kata eingenommen wird. Aus dem Tsuru-Ashi-Dachi heraus wird dann jeweils ein Yoko-Geri-Kekomi getreten, welche an das plötzliche Ausschlagen der Flügel eines Kranichs erinnern. Besonders anspruchsvoll macht die Kata insbesondere im Shotokan-Stil der stetige Wechsel zwischen fließend und schnellen Bewegungsfolgen, sowie den absolut stillen und verharrenden Positionen.

Shotokan-Karate – 26 Kata

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Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober, 2016 von

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