Karate-Do

Karatedo (japanisch „Weg der leeren Hand“) wurde früher, und auch heute noch, meist nur als Karate bezeichnet. Der Zusatz „do“ soll die Bedeutung als Lebensweg bzw. Lebenseinstellung unterstreichen, sowie den philosophischen Hintergrund dieser Kampfkunst. Die Geschichte der Kampfkunst (Martial Arts) Karate lässt sich bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Das japanische Karate teilt sich heute in vier große Stilrichtungen, nämlich Goju-Ryu, Shotokan, Shito-Ryu und Wado-Ryu auf, die ihrerseits auf zwei ebenfalls recht verbreitete okinawanische Stile, Shorei-Ryu und Shorin-Ryu, zurückgehen.

Der Trainingsschwerpunkt beim Karate vor allem durch Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Aber auch Hebel und Würfe werden gelehrt, genau wie im fortgeschrittenen Training Würgegriffe und Nervenpunkttechniken.Meist teilt man das Karate-Training in view Bereiche: Kihon (Grundlagen/Techniken), Kata (Form), Kumite (Freikampf) und Bunkai (Analyse der Kata) bzw. Oyo (Anwendung / Interpretation der Kata).

Die Ziele im Karate liegen jedoch weniger in der Technik, als in der Formung des Geistes und des Charakters, sowie der inneren Einstellung des Trainierenden. Ein Leitspruch des JKA (Japan Karate Association) lautet: „Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden.“

Hier folgen nun weitere Unterseiten, zu den einzelnen Bereichen des Karatedo:

Weitere Beiträge zur Kampfkunst und dem Karate-Do gibt es in der Kategorie Allgemein.

Zuletzt bearbeitet: 23. Januar, 2015 von

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